Praxis für Allgemeinmedizin/Unfallarzt
Dr. Kay Wildt

Infos für Patienten

Händewaschen

Aber richtig!
40 Sekunden Zeit, ein wenig Wasser, Seife und ein sauberes Handtuch reichen aus, um sich im Alltag vor Krankheitserregern, wie  z.B. Grippeviren, zu schützen: Nach Angaben der World Health Organization (WHO) werden bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen; das Risiko von Atemwegserkrankungen lässt sich durch Händewaschen um bis zu 45 Prozent senken. Wichtig ist die richtige Methode: Nur die Kombination von Einseifen, Reiben, Abspülen und Trocknen erzielt die gewünschte Wirkung.


Die fünf Regeln für saubere Hände

  1. Hände unter fließendem Wasser anfeuchten.
  2. Hände gründlich einseifen.
  3. Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben.
  4. Hände unter fließendem Wasser gut abspülen.
  5. Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen.
     

Auch sollte man gerade in Erkältungszeiten auf das Händegeben zur Begrüßung verzichten, um so die 'Weitergabe' von Krankheitserregren zu reduzieren.
Das ist keineswegs unhöflich.

Warum impfen?

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich; bleibende unerwünschte gravierende Arzneimittelwirkungen werden nur in ganz seltenen Fällen beobachtet.

 

Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer Krankheit zu schützen. Bei Erreichung hoher Durchimpfungsraten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. Die Eliminierung der Masern und der Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist erklärtes und erreichbares Ziel nationaler und internationaler Gesundheitspolitik. Für die Poliomyelitis wurde dieses Ziel in Europa im Juni 2002 bereits erreicht.

 

 

 

 

Quelle

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), Robert-Koch-Institut, Berlin